Ab dem 7. August kommt wieder Leben in die historischen Räume im Alten Fischereihafen: Jakomo, der mit bürgerlichem Namen Jakob Grosse-Ophoff heißt, zeigt im Rahmen der Reihe „Kunst im Alten Fischereihafen“ seine einzigartigen Illustrationen. 

Eigentlich wollte Jakob Erfinder werden und studierte deshalb Maschinenbau – jetzt erfindet der gebürtige Cuxhavener hauptsächlich auf dem Papier, denn dort kann er losgelöst von Regeln und Naturgesetzen kreativ sein. Seine Werke zeigen Dinge, die er schön findet oder die stören. Dabei erzählt er viele kleine Anekdoten über den Menschen und seine Absurditäten, manchmal mit einem Augenzwinkern, manchmal mit einem ernsteren Hintergrund. 

Die Ausstellung steht unter dem Titel „Where is my mind?“ und startete mit der Vernissage am 6. August um 16 Uhr. Bei bestem Wetter kamen viele Besucher zur Eröffnung der Ausstellung. Mit einer kurze Begrüßung gab Jakomo Einblicke in seine Arbeit: Inspiriert wurde er durch die Funktionsweise von Maschinen und den dort klar geregelten Abläufen ebenso wie durch Musik, die ihm genau wie die Kunst Freiheiten ohne vorgegebene Muster bietet.

    Ein eigens entwickeltes Hygiene-Konzept macht es möglich, dass zehn Besucher zeitgleich in den Genuss der Kunstwerke kommen können. 

      Noch bis zum 6. September 2020 können Interessierte die Ausstellung im "Alten Netzhallenlager" in der Kapitän-Alexander-Straße 38, jeweils Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr besuchen. Der Eintritt ist frei.

      Kunst im Hafen

      Mit der Ausstellungsserie „Kunst im Hafen“ bietet der AFH Künstlern die Gelegenheit, ihre Arbeiten zu präsentieren und öffnet gleichzeitig Orte im Hafen, die lange Zeit verwaist und in der Regel der Öffentlichkeit bisher nicht zugänglich waren. 

      Damit öffnen sich nicht nur kreative, sondern auch kommunikative Räume. Die Künstler kommen – nicht selten zum ersten Mal – in den direkten Austausch mit den Betrachtern ihrer Werke.