Die Deutsche Bucht und die Elbe sind  das Revier zahlloser Segler. Mehr als 500 Mitglieder zählt allein die  Segler-Vereinigung Cuxhaven (SVC), einer der ältesten Seglervereine in der Nordseeregion. So viel Wasser vor der Haustür: Für die Segler ist das eine  Herausforderung .  Die Stadt an der Elbe-Mündung ist eine Segler-Hochburg.  Das verrät schon der  Blick in den Jachthafen zwischen Helgoland-Fähranleger und Alter Liebe, wo sich die Masten vieler Boote  in den Himmel recken. Legendär ist die Nordseewoche, eine Regatta, die jedes Jahr an Pfingsten von Cuxhaven nach Helgoland führt.  Kaiser Wilhelm II.  hatte  einst den Impuls für diesen Wettbewerb gegeben – mit der Regatta „Blaues Band der Niederelbe“, die zu Wilhelms Zeiten  von Hamburg über Cuxhaven zur Insel führte.  

Das Revier vor Cuxhaven mit seinen Sänden, Strömungen und dem starken Schiffsverkehr gilt in Seglerkreisen als besonders anspruchsvoll. Nicht von ungefähr hat auch der Verein Trans Ozean seinen Sitz in der Stadt. Ihm gehören Menschen aus ganz Deutschland und aus anderen europäischen Ländern an, die schon mal einen Ozean mit dem Segelboot überquert oder gleich die ganze Welt umrundet haben. 

Elbe und Nordsee lassen sich von Cuxhaven auf unterschiedlichste Art und Weise erkunden. Der Segler will die Elemente spüren. Wer es dagegen schnell und komfortabel mag, der bucht einen Platz auf einem der Katamarane, die von Cuxhaven aus ablegen – nach Helgoland oder aber nach Sylt. Kraftvoll durchpflügen diese Schnellschiffe die Wellen und bringen dabei das Wasser hinter ihren Düsen zum Kochen. Mit dem Versprechen auf eine kleine Kreuzfahrt durch die Deutsche Bucht nimmt die MS „Helgoland“  ihre Passagiere an Bord.  Das umweltfreundlich mit flüssigem Erdgas betriebene Schiff steuert  jeden Tag Helgoland an. Der Blick in die blaue Weite: Er bietet sich den  Gästen auch von Bord diverser Ausflugsschiffe mit denen es etwa nach Neuwerk oder zu den Sandbänken geht, auf denen sich die Seehunde räkeln.