Der Träumer denkt: befreiend, diese Weite. Der DLRG-Schwimmer zeigt: Baden erlaubt. Und der Tierfreund fragt sich: Wo sind die Seehunde?. Der Eisverkäufer singt: dolce e gelato. Der Tourist meint: Genau so. Der Naturmensch lobt: Ganz viel grün und ganz viel graues Watt. Die feine Dame findet: Sieht kultiviert aus. Die Verliebten flüstern: Nie mehr weg. Der Sonnenstrahl sagt: Spät, ich geh' tauchen. Und ich: Ich gehe zum Wasser, halte die Füße rein, noch kalt, aber es geht - wenn Du hier wärst, würdest Du nicht mehr von Übersee träumen. Wer in der Grimmershörnbucht ankommt, für den heißt das Traumziel nicht mehr Süden. Die schönsten Eindrücke warten fast vor der Haustür - wie hier, in der schönen Bucht westlich der Alten Liebe und des Fährhafens. Bunt zeigt sie sich vor allem im Frühjahr und Sommer – wenn unzählige Strandkörbe auf dem Grünstrand stehen.

Einmal im Jahr wird es besonders lebhaft in der Bucht. Beim "Sommerabend am Meer" mit grandiosem Höhenfeuerwerk spielen Musiker unter freiem Himmel auf mehreren Bühnen. Tausende Urlauber und Einheimische lassen sich auf dem Deich und am Grünstrand nieder, viele haben einen Picknick-Korb dabei. Nach Anbruch der Dunkelheit lassen große und kleine Schiffe vom Meer aus ihre Sirenen ertönen. (Von Carmen Monsees)

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Grüne Heimatstube zum Abchillen

Die Bucht mit dem vielen satten Grün, den Zipfelmützendächern von Marinellos roten Hütten und den vielen bunten Strandkörben ist der heimliche Strand der Cuxhavener. Familiär geht es zu. Ohne rieselnden Sand, dafür mit Bojenbad und einem kleinen Ponton zum Springen. Viele drehen schon bei Sonnenaufgang ihre ersten Runden im Meer. Von hier kann man auch gut zum Wahrzeichen der Stadt, der Kugelbake starten. (Von Joachim Tonn)