Einmal kräftig durchpusten bitte! Der Wind zerzaust die Haare im Nu. Die Luft ist herrlich frisch. Was für eine Aussicht. Abenteuerliche Seefahrer-Geschichten mit ordentlicher Windstärke müssen wohl hier beginnen, hier in Döse, wo die echte Seefahrt beginnt. An der Kugelbake, dem hölzernen Wahrzeichen Cuxhavens am nördlichsten Punkt von Niedersachsen endet die Elbe und mündet in die Nordsee. Mir zu Füßen rauschen die Wellen gegen die Mauer. Ein maritimes Juwel mit Charme baut sich vor mir auf.

Familienfreundlicher Urlaubsort, Schiffspassagen in alle Welt, Kurteil - auf den ersten Blick eine kühne Kombination, doch überzeugt der Cuxhavener Stadtteil Döse gerade mit diesem Mix. Der Nordseestrand Döse bietet hinter dem Sandstrand auch eine weitläufige Liegewiese mit Blick auf das Wasser. Ob Wellness im Strandkorb, Volleyball im Sand oder verträumt die dicken Pötte bestaunen, die so nah vorbeiziehen - der charmante Ortsteil Döse hält für viele Geschmäcker etwas bereit.

An der Promenade liegen diverse Restaurants, Strandbars und kleine Geschäfte, die bequem zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen sind. Außerdem punktet der kleine Ort mit seinem großen Sport- und Spielangebot, von Trampolin und Minigolf über den Fun-Team-Treffpunkt bis hin zum Piraten-Spielplatz. (Von Carmen Monsees)

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Neptun tauft Flachländer am Priel

Das Strandhaus Döse mit seiner nostalgisch anmutenden Musikmuschel ist ein genialer Ort für die ganze Familie und ein Planschbecken für Fisch-Buttjes. Das Blaue Klassenzimmer zeigt, wo der Wattwurm wohnt, auf dem Piratenschiff können sich die kleinen Quälgeister austoben und die Eltern maritimer Musik lauschen, die „live“ aus der Musikmuschel schallt. Wem der Sinn nach Bewegung steht; die großzügig gestaltete Promenade lädt ein, zu flanieren oder einen Fußmarsch bis in den nächsten Kurteil zu wagen. Ziele gibt es wie Sand am Meer. Das Ankommen ist dabei am schönsten. Frische Seeluft macht hungrig. Schlemmerlokale direkt am Strand laden ein, den Hunger zu besänftigen. Es donnert und ein Gewitter zieht auf. Das lieben wir am Meer. Kein Tag ist gleich. (Von Joachim Tonn)



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